Thermographie

Unsichtbare Energieverluste durch Infrarot-Technik sichtbar machen

Zerstörungsfreie Zustandsanalyse von Industrieanlagen mit hochauflösenden Wärmebildkameras.

Überblick

Schwachstellen sichtbar machen

Wir begehen Ihre Anlage während des laufenden Betriebs mit einer hochauflösenden Wärmebildkamera. Dabei identifizieren wir Hot-Spots, defekte Isolierungen oder Wärmebrücken. Sie erhalten danach einen detaillierten Bericht mit Optimierungsvorschlägen und einer Einschätzung der Verlustleistungen.

Die Thermographie ist unser wichtigstes Werkzeug für die zerstörungsfreie Zustandsanalyse von Industrieanlagen. Mit hochauflösenden Wärmebildkameras decken wir Schwachstellen auf, die dem blossen Auge verborgen bleiben. Wir setzen die Thermographie sowohl zur Bestandsanalyse vor Sanierungen als auch zur Qualitätskontrolle nach der Montage ein.

Thermographie-Analyse
Fachwissen

Technische Grundlagen

Jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunkts (minus 273 °C) sendet elektromagnetische Strahlung aus. Im relevanten Temperaturbereich für Industrieanlagen liegt diese Strahlung im infraroten Wellenlängenbereich. Eine Wärmebildkamera erfasst diese Infrarotstrahlung und wandelt sie in ein Bild um, bei dem unterschiedliche Temperaturen farblich dargestellt werden.

Die gemessene Strahlungsintensität hängt nicht nur von der Temperatur ab, sondern auch vom Emissionsgrad der Oberfläche. Blanke Metalloberflächen wie Edelstahl- oder Aluminiummäntel haben einen niedrigen Emissionsgrad und reflektieren einen Teil der Umgebungsstrahlung, was zu Fehlinterpretationen führen kann. Wir achten besonders auf die korrekte Einstellung des Emissionsgrades und berücksichtigen diese Effekte bei der Auswertung. Die Aufnahmen erfolgen im laufenden Betrieb, sodass die thermischen Profile unter realen Lastbedingungen analysiert werden können.

Investition

Wirtschaftlichkeit

Eine Thermographie-Untersuchung kostet nur einen Bruchteil einer ungeplanten Anlagenabschaltung. Die Kosten für eine Thermographie-Begehung liegen je nach Anlagengrösse typischerweise im Bereich weniger hundert bis einiger tausend Franken.

Durch das Aufspüren einer einzigen defekten Isolierung an einer Hochtemperaturleitung amortisieren sich die Kosten für die Messung oft schon innerhalb weniger Monate. Die dadurch identifizierten Einsparpotenziale übersteigen die Untersuchungskosten in der Regel um ein Vielfaches.

FAQ

Fragen zur Thermographie

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Thermographie-Untersuchungen, Ablauf und Ergebnisse.

Wir begehen Ihre Anlage während des laufenden Betriebs mit einer hochauflösenden Wärmebildkamera. Dabei identifizieren wir Hot-Spots, defekte Isolierungen oder Wärmebrücken. Sie erhalten danach einen detaillierten Bericht mit Optimierungsvorschlägen und einer Einschätzung der Verlustleistungen.

Im Gegenteil: Die besten Ergebnisse erzielen wir, wenn die Anlage unter Volllast läuft, da dann die grössten Temperaturdifferenzen zur Umgebung auftreten und Schwachstellen am deutlichsten sichtbar werden. Die Untersuchung ist zerstörungsfrei und erfordert keinen Eingriff in die Anlage.

Nein, die Kamera erfasst nur die Oberflächentemperatur des Mantels. Da die Isolierung unter dem Blech jedoch die Manteltemperatur beeinflusst, lassen sich Rückschlüsse auf den Zustand der Dämmung darunter ziehen.

Bei kritischen Anlagen empfehlen wir jährliche Inspektionen, bei anderen alle 2 bis 3 Jahre. Nach grösseren Änderungen oder Revisionen empfiehlt sich eine Kontrollmessung. So können Veränderungen im Dämmzustand frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor grössere Schäden oder Verluste entstehen.

Kontakt

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Dahlienweg 23, 4553 Subingen